Erfahrungsbericht Olivia

Praktikum Kapstadt

Zwei Monate Kapstadt: Eine unvergessliche Zeit mit Fernwehgarantie! (Olivia, 22)

Gegen Ende meines BWL-Studiums hatte ich den Wunsch, ein Auslandspraktikum zu machen. Weit weg sollte es gehen, am liebsten Kapstadt! Das Land, die Leute, die Landschaft.... ich war total neugierig. Während meiner Recherchen für geeignete Praktikumsstellen wurde mir schnell klar, dass es sinnvoll ist, sich an eine Vermittlungsagentur zu wenden. So bin ich auf „First Step Abroad“ gestoßen und habe direkt gemerkt, dass diese Agentur eine gute Wahl sein würde. Ich wusste von Anfang an, was mich erwarten wird. Vom Ablauf bis zu den Kosten. Der Kontakt mit Susanne war total angenehm, es blieben keine Fragen offen und sie hat mir schon vorab super Tipps gegeben. Irgendwann stand es dann fest: ich durfte für 1,5 Monate ein Praktikum bei einem Safari- und Reiseveranstalter direkt im Herzen von Kapstadt starten!

Nun fehlte nur noch eine passende Unterkunft, Susanne hat mir ein paar Vorschläge geschickt und ich habe mich für eine WG in Tamboerskloof entschieden.

Im Juli ging dann endlich das große Abenteuer los und ich konnte kaum abwarten endlich in Kapstadt zu landen. Dort empfing mich Susanne freudenstrahlend und wir fuhren im Auto Richtung Unterkunft. Da der Flughafen in mitten der riesigen Township-Siedlungen liegt, wird man sozusagen direkt mit den zwei Gesichtern der Stadt konfrontiert.

Mit südafrikanischer Währung, einer Simkarte und einer Info-Mappe ausgestattet kam ich dann nach der langen Reise in meiner WG an. Dort herrschte eine super Atmosphäre und ich konnte direkt Kontakte knüpfen. Gleich am nächsten Tag haben wir eine Stadtrundfahrt mit dem roten Sightseeing Bus unternommen, das kann ich wirklich jedem empfehlen, um sich erst mal ein Bild von der Stadt zu machen! An diesem Punkt wusste ich, dass diese Stadt sehr viel zu bieten hat und eine tolle Zeit auf mich warten würde. Die anschließenden acht Wochen bestätigten mir meine Erwartungen voll und ganz. Das tolle Wetter, die Menschen, die Sehenswürdigkeiten, der Strand und vieles mehr überwogen die Tatsache, dass in Kapstadt Kriminalität und Korruption ein ernsthaftes Problem darstellen. Nach anfänglicher Sorge über die Gefahren, die in Kapstadt herrschen, fühlte man sich nach einiger Zeit sicherer und konnte sich sorgenfrei in der Stadt und an öffentlichen Orten aufhalten. Es gab viele weitere deutsche und europäische Praktikanten aus verschiedensten Branchen, mit denen man schnell in Kontakt trat. Mit den anderen Praktikanten und Susanne haben wir uns beispielsweise immer gerne  zum Essen gehen getroffen. Dadurch fiel es mir sehr leicht mich in Kapstadt einzuleben und man hatte immer Leute um sich, mit denen man die freie Zeit verbringen konnte. Die Zeit verging wie im Flug, doch was geblieben ist sind die hunderten Fotos, tolle Erinnerungen und die viele neuen Bekannte und Freunde, mit denen ich noch nach Kapstadt im Kontakt bin.

Nun aber zu meinem Praktikum. Nach einem kurzen Wochenende startete meine Zeit bei dem Reiseanbieter. Am ersten Tag habe ich mich morgens mit Susanne getroffen, wir haben bei einem gemütlichen Kaffee ein paar Dinge besprochen und sie hat mich ins Büro begleitet. Spätestens dann war die Anspannung verflogen! Dort angekommen durfte ich direkt mit meinen ersten Aufgaben starten. In der Marketingabteilung der Firma war ich hauptsächlich für die Blogs und den Content-Plan der verschiedenen Marken des Unternehmens zuständig. Es war eine sehr interessante Zeit und ich habe nebenbei auch viel über Südafrika und den afrikanischen Kontinent gelernt. Für uns als Europäer ist die Arbeit in einem südafrikanischen Büro etwas ganz anderes, alles läuft viel entspannter und irgendwie auch unorganisierter ab. Wenn mal etwas nicht klappt, dann ist es eben so. Und wenn man eine Rückmeldung haben will oder auf etwas wartet, muss man wirklich mehrmals nachfragen. Das ist zwar manchmal etwas nervenaufreibend aber im Grunde können wir uns von dieser Gelassenheit eine Scheibe abschneiden: denn am Ende klappt alles genauso gut! Trotz meiner relativ kurzen Zeit in der Firma habe ich mich schon richtig wohl und angekommen gefühlt. Dementsprechend traurig war der Abschied nach 1,5 Monaten. Doch dann wartete direkt das nächste Abenteuer, wir haben uns mit ein paar Leuten ein Auto gemietet und sind fünf Tage die Gardenroute entlanggefahren. Das war ein unvergessliches Erlebnis. Einmalige Landschaft, tolle Strände, Safaris und das afrikanische Kleinstadtleben ... es gab so viel zu entdecken!

Mein Fazit ist eindeutig: Kapstadt und Umgebung sind immer eine Reise wert und das Praktikum über First Step Abroad hat von der Organisation bis zur Durchführung meine Erwartungen mehr als erfüllt! J Es wird nicht lange Dauern bis mein Fernweh mich wieder nach Südafrika treibt! Und meinen Freunden, die ein Auslandspraktikum planen, empfehle ich definitiv sich an First Step Abroad zu wenden!