Cape Town

The Mother City

Amazing Cape Town

Internship and Volunteering in South Africa

previous arrow
next arrow
Slider

Kapstadt erleben

Mit First Step Abroad nach Kapstadt !

* * *

Schule abgeschlossen? Fertig mit dem Studium oder es steht ein Auslandssemster/Praktikum an? Englischkenntnisse aufbessern? Einfach mal raus?
Da bist mit uns in Kapstadt genau richtig! Freiwilligenprojekte, Sprachkurse und Praktika in Kapstadt – gerne suchen wir für Dich das Passende heraus!

* * *

South African Kids

Leben und arbeiten in Kapstadt

Praktika | Freiwilligenarbeit | Sprachschule

Erfahrungsbericht Constanze

Demo Image

Freiwilligenarbeit in Kapstadt (Constanze, 33)

Einfach mal raus

An einem wunderschönen Tag Mitte März 2011 begann meine kleine Auszeit in Kapstadt. Schon der Start in diese tolle Zeit war gelungen. Nachdem Susanne von First Step Abroad mich reichlich zerknittert nach dem langen Flug am Flughafen abgeholt hatte, saßen wir bei über 30 Grad im Schatten mit einem traumhaften Blick auf den Atlantik und vor uns eiskaltes Savanna Dry – ein Getränk, das ich schon aus einem Namibia Urlaub kannte. Kaum zu glauben, dass ich zwei Tage vorher zu Hause noch snowboarden war. Und reichlich gestresst - aber schon nach wenigen Minuten war der Stress der vergangen Tage vergessen.

Aus reichlich Frust im Job hatte ich die schwierige Entscheidung getroffen, den Job zu kündigen, die Wohnung aufzulösen und in Kapstadt Freiwilligenarbeit zu machen, um einfach mal etwas ganz anderes zu sehen. Nach langer Suche hatte ich First Step Abroad im Internet gefunden. Es waren verschiedene Gründe, die mich schließlich überzeugt hatten, meinen Südafrika Aufenthalt mit FSA zu machen. Mir gefiel, dass ich kein “all-inclusive” Paket für einen Haufen Geld buchte, sondern nur für die Vermittlung einer geeigneten Freiwilligenstelle. Schon die E-Mails, die ich mit Susanne von Deutschland aus austauschte waren sehr herzlich und ich hatte einfach ein gutes Gefühl und nie den Eindruck, die Organisation sei einfach nur auf einen Abschluss aus. Dieses gute Gefühl bestätigte sich vor ort – ich fühlte mich während des gesamten Aufenthalts super betreut. Viele Sorgen, die ich zu Hause hatte (wie wird das wohl, wenn ich ganz allein in Kapstadt bin, finde ich nette Leute, bekomme ich ein tolles Projekt, ist es vielleicht doch gefährlich in Kapstadt) zerschlugen sich vor Ort ganz schnell.

Als wir dann an meinem ersten Tag in Kapstadt bei einem Savanna zusammen saßen, berichtete Susanne ausführlich von meinem Arbeitsplatz – sie hatte die Organisation extra besucht, um sich persönlich einen Eindruck zu verschaffen. Am ersten Arbeitstag würde sie mich begleiten und mir auch erklären, wie ich mit den Minibustaxis zur Arbeit käme. Sie bot mir Unterstützung bei der Suche nach einer Unterkunft an und ich bekam eine südafrikanische SIM Karte und eine Infomappe mit Telefonnummern, Tipps und Tricks.

Vor meinem ersten Arbeitstag hatte ich aber erst einmal ein freies Wochenende vor mir. Ich hatte mir ein Hostel in der Long Street gebucht (in den Reviews hieß es, man könne nie vor 4 Uhr schlafen, weil die ganze Nacht gefeiert würde – das war genau was ich wollte!). Im Blue Mountain Backpackers gefiel es mir so gut, dass ich die ersten zwei Wochen dort blieb. Die ersten Tage war ich jeden Abend auf der Long Street, der Partymeile Kapstadts unterwegs, lernte schnell nette Leute kennen, erkundete Stadt, Strände und machte einen Ausflug zu den Pinguinen am Boulders Beach und ans Kap.

Nach zwei Wochen wollte ich dann aber doch aus dem Backpackers ausziehen und hatte sowohl von Susanne als auch von Leuten aus dem Hostel Telefonnummern von Leuten, die WG Zimmer vermieten. Ich zog schließlich in eine WG in der Nähe des Garden Centers, in der ich das Haus mit einer Südafrikanerin, einem Schweizer und vielen deutschen Mädels teilte. Alles nette Leute, mit denen ich hin und wieder auch was unternahm.

An meinem ersten Arbeitstag begleitete mich Susanne von FSA, wie versprochen. Das Projekt, das sie für mich gefunden hat kümmert sich u.a. um junge Erwachsene aus Townships, die seit ihrer Volljährigkeit nicht mehr im Kinderheim wohnen dürfen, meist keinen Job haben. Die Sozialarbeiter des Projektes versuchen diese jungen Leute in Workshops zu coachen, ihnen Unterkünfte zu vermitteln und sind Ansprechpartner für alle Lebenslagen für sie. Ich wollte v.a. im Büro mithelfen, da ich aufgrund meiner Berufserfahrung dort am meisten unterstützen konnte. In den kommenden Wochen war ich die “Bürohilfskraft” der Sozialarbeiter, schrieb Emails, half bei Charity Projekten mit und besuchte auch immer wieder Workshops mit den Jungs. Sehr überrascht war ich über die Offenheit und Herzlichkeit mit der mir die Leute begegneten. Natürlich ist ihnen klar, dass ich als Europäerin ein sehr privilegiertes Leben habe, während sie kaum eine Perspektive sehen, kein Geld haben und orientierungslos durchs Leben gehen. Und trotzdem nahmen sie mich sehr herzlich auf. Die Schicksale der Jungs haben mich oft sehr betroffen gemacht und ich bewundere die Sozialarbeiter und die Leiterin dieses Projektes, weil sie trotz vieler Tiefschläge nicht aufgeben. Ich habe für mich persönlich unheimlich viel aus dieser Zeit mitgenommen.

Da ich nur drei Tage arbeitete, hatte ich viel Freizeit – aber langweilig wurde mir in Kapstadt nie! Entweder unternahm ich etwas mit meinen Mitbewohnern oder traf mich mit Leuten, die ich aus der Zeit im Hostel in der Long Street kannte. Susanne von FSA lud mich auch immer wieder zu Treffen mit anderen Freiwilligen ein, sodass wir auch untereinander schnell Kontakt hatten und die eine oder andere gute Party miteinander feierten. Außerdem organisiert FSA bei Interesse auch Ausflüge. Ein absolutes Highlight war die “wine tasting tour” mit FSA. Es hat mir nicht nur unheimlich viel Spaß gemacht, Weine zu probieren, es war auch eine tolle Gruppe, super Weingüter und ein unschlagbares Preis-/Leistungsverhältnis!

Kapstadt ist perfekt für ein Praktikum oder Freiwilligenarbeit. Klar hat die Stadt Schattenseiten (man muss schon aufpassen, sonst die Handtasche geklaut; nachts muss man aus Sicherheitsgründen Taxi fahren,…Kriminalität ist einfach da), aber die Vorteile wiegen dies aus meiner Sicht weit auf. Man kann unheimlich viel unternehmen, die da ist bestimmt für jeden etwas dabei. Zum Beispiel:

  • Wandern
  • Surfen
  • Weggehen
  • Kino (günstig – meine Mitbewohner sind jeden Mittwoch ins Kino, weil es so billig war)
  • Weintour
  • Strände
  • Traumhafte Landschaft

Und es ist einfach eine tolle Atmosphäre in der Stadt. Außerdem ist es so einfach Leute kennenzulernen, weil die Menschen dort ganz entspannt und offen sind. Ich hatte eine unheimlich tolle Zeit in Kapstadt und der Abschied fiel mir sehr schwer. Von FSA fühlte ich mich stets gut betreut und war froh, zu wissen, dass ich mit Susanne immer eine Ansprechpartnerin hatte, falls ich mal Hilfe bräuchte. Eine super Sache, fand ich. In erster Linie hatte ich FSA zwar für die Vermittlung der Freiwilligenarbeit ausgesucht, aber man bekommt viel mehr, wenn man dort ist. Wer mag, hat sofort Kontakt zu anderen Praktikanten & Freiwilligen, hat sofort “Familienanschluss”. Ich kann einen Aufenthalt in Kapstadt mit First Step Abroad daher uneingeschränkt empfehlen. Außerdem ist so ein Aufenthalt eine einmalige Gelegenheit und tolle Erfahrung, von der man noch jahrelang zehrt. Da bin ich sicher. Ich bin seit ein paar Monaten wieder in der “Tretmühle Job”, aber ich habe viel aus Kapstadt mitgenommen -  versuche gelassener zu bleiben, auch wenn blöde Dinge passieren oder es stressig ist: In Kapstadt gibt es so viele Menschen, die gerne arbeiten möchten, aber keinen Job finden! Früher wäre ich auch niemals alleine verreist. Aber jetzt war ich gerade allein ein paar Tage in Paris – in Kapstadt hat das allein unterwegs sein gut geklappt, und ich habe gelernt, dass man überall allein hinfahren kann, weil man in Hostels immer Leute kennenlernt.

Ich denke ganz oft an die Zeit in Kapstadt und wünschte ich könnte das sofort wiederholen. Einziger Trost ist mein Plan, bald wiederzukommen. Zurzeit plane ich gerade eine Reise nach Kapstadt! Und vielleicht ergibt sich noch einmal die Gelegenheit für eine Auszeit. Dann mache ich ein Praktikum auf einem südafrikanischen Weingut… Susanne hat da gute Kontakte… J

Erfahrungsbericht Olivia

Praktikum Kapstadt

Zwei Monate Kapstadt: Eine unvergessliche Zeit mit Fernwehgarantie! (Olivia, 22)

Gegen Ende meines BWL-Studiums hatte ich den Wunsch, ein Auslandspraktikum zu machen. Weit weg sollte es gehen, am liebsten Kapstadt! Das Land, die Leute, die Landschaft.... ich war total neugierig. Während meiner Recherchen für geeignete Praktikumsstellen wurde mir schnell klar, dass es sinnvoll ist, sich an eine Vermittlungsagentur zu wenden. So bin ich auf „First Step Abroad“ gestoßen und habe direkt gemerkt, dass diese Agentur eine gute Wahl sein würde. Ich wusste von Anfang an, was mich erwarten wird. Vom Ablauf bis zu den Kosten. Der Kontakt mit Susanne war total angenehm, es blieben keine Fragen offen und sie hat mir schon vorab super Tipps gegeben. Irgendwann stand es dann fest: ich durfte für 1,5 Monate ein Praktikum bei einem Safari- und Reiseveranstalter direkt im Herzen von Kapstadt starten!

Nun fehlte nur noch eine passende Unterkunft, Susanne hat mir ein paar Vorschläge geschickt und ich habe mich für eine WG in Tamboerskloof entschieden.

Im Juli ging dann endlich das große Abenteuer los und ich konnte kaum abwarten endlich in Kapstadt zu landen. Dort empfing mich Susanne freudenstrahlend und wir fuhren im Auto Richtung Unterkunft. Da der Flughafen in mitten der riesigen Township-Siedlungen liegt, wird man sozusagen direkt mit den zwei Gesichtern der Stadt konfrontiert.

Mit südafrikanischer Währung, einer Simkarte und einer Info-Mappe ausgestattet kam ich dann nach der langen Reise in meiner WG an. Dort herrschte eine super Atmosphäre und ich konnte direkt Kontakte knüpfen. Gleich am nächsten Tag haben wir eine Stadtrundfahrt mit dem roten Sightseeing Bus unternommen, das kann ich wirklich jedem empfehlen, um sich erst mal ein Bild von der Stadt zu machen! An diesem Punkt wusste ich, dass diese Stadt sehr viel zu bieten hat und eine tolle Zeit auf mich warten würde. Die anschließenden acht Wochen bestätigten mir meine Erwartungen voll und ganz. Das tolle Wetter, die Menschen, die Sehenswürdigkeiten, der Strand und vieles mehr überwogen die Tatsache, dass in Kapstadt Kriminalität und Korruption ein ernsthaftes Problem darstellen. Nach anfänglicher Sorge über die Gefahren, die in Kapstadt herrschen, fühlte man sich nach einiger Zeit sicherer und konnte sich sorgenfrei in der Stadt und an öffentlichen Orten aufhalten. Es gab viele weitere deutsche und europäische Praktikanten aus verschiedensten Branchen, mit denen man schnell in Kontakt trat. Mit den anderen Praktikanten und Susanne haben wir uns beispielsweise immer gerne  zum Essen gehen getroffen. Dadurch fiel es mir sehr leicht mich in Kapstadt einzuleben und man hatte immer Leute um sich, mit denen man die freie Zeit verbringen konnte. Die Zeit verging wie im Flug, doch was geblieben ist sind die hunderten Fotos, tolle Erinnerungen und die viele neuen Bekannte und Freunde, mit denen ich noch nach Kapstadt im Kontakt bin.

Nun aber zu meinem Praktikum. Nach einem kurzen Wochenende startete meine Zeit bei dem Reiseanbieter. Am ersten Tag habe ich mich morgens mit Susanne getroffen, wir haben bei einem gemütlichen Kaffee ein paar Dinge besprochen und sie hat mich ins Büro begleitet. Spätestens dann war die Anspannung verflogen! Dort angekommen durfte ich direkt mit meinen ersten Aufgaben starten. In der Marketingabteilung der Firma war ich hauptsächlich für die Blogs und den Content-Plan der verschiedenen Marken des Unternehmens zuständig. Es war eine sehr interessante Zeit und ich habe nebenbei auch viel über Südafrika und den afrikanischen Kontinent gelernt. Für uns als Europäer ist die Arbeit in einem südafrikanischen Büro etwas ganz anderes, alles läuft viel entspannter und irgendwie auch unorganisierter ab. Wenn mal etwas nicht klappt, dann ist es eben so. Und wenn man eine Rückmeldung haben will oder auf etwas wartet, muss man wirklich mehrmals nachfragen. Das ist zwar manchmal etwas nervenaufreibend aber im Grunde können wir uns von dieser Gelassenheit eine Scheibe abschneiden: denn am Ende klappt alles genauso gut! Trotz meiner relativ kurzen Zeit in der Firma habe ich mich schon richtig wohl und angekommen gefühlt. Dementsprechend traurig war der Abschied nach 1,5 Monaten. Doch dann wartete direkt das nächste Abenteuer, wir haben uns mit ein paar Leuten ein Auto gemietet und sind fünf Tage die Gardenroute entlanggefahren. Das war ein unvergessliches Erlebnis. Einmalige Landschaft, tolle Strände, Safaris und das afrikanische Kleinstadtleben ... es gab so viel zu entdecken!

Mein Fazit ist eindeutig: Kapstadt und Umgebung sind immer eine Reise wert und das Praktikum über First Step Abroad hat von der Organisation bis zur Durchführung meine Erwartungen mehr als erfüllt! J Es wird nicht lange Dauern bis mein Fernweh mich wieder nach Südafrika treibt! Und meinen Freunden, die ein Auslandspraktikum planen, empfehle ich definitiv sich an First Step Abroad zu wenden!

Erfahrungsbericht Lisa

Erfahrungsbericht Pratikum in Kapstadt

Freiwilligenarbeit  in Südafrika, eine Erfahrung die für immer bleibt

Das Leben und Arbeiten in Kapstadt: Nachdem ich nun seit einigen Wochen wieder zurück in  Deutschland  bin, ist das  Meiste wohl mehr oder weniger verarbeitet. Ab und an leben die Erinnerungen doch wieder auf, vor allem beim Anschauen der zahlreichen Bilder, die wir in Südafrika gemacht haben. Es ist, als wäre man wieder in eine andere Welt zurück gekehrt. Während den letzten fünf Wochen hat sich in meinem  Leben viel verändert, vor allem ich und meine Einstellungen. Man konnte  viele neue und interessante Erfahrungen machen, die mein Leben nun weiter  prägen. Ich hatte die Möglichkeit ein Land kennenzulernen, indem nicht nur die Spanne zwischen Arm und Reich so unfassbar groß  ist, sondern in dem auch die Menschen viel intensiver  und  wertvoller leben als wir es hier in Deutschland tun. Jeden Tag konnte man die Herzlichkeit und Freundlichkeit, ja die Gelassenheit der Menschen spüren und erleben. Sei es auf dem Weg zur Arbeit oder beim Einkaufen an  der Kasse, man nahm sich immer Zeit für ein Gespräch und jeder hatte ein Lächeln auf den Lippen. Neben diesen schönen Momenten in  Kapstadt, gab es aber auch Momente die zum Nachdenken anregten. Vor allem die Anfangszeit der Freiwilligenarbeit war nicht einfach für mich. Ich kam in ein Land das so anders war als Deutschland, mit einer so großen Kriminalität, die man im Nachhinein jedoch nur selten spürte. Am ersten Arbeitstag kamen wir in die Krippe eines Mutter-Kind-Hauses, in dem wir nun vier Wochen arbeiten sollten. Zunächst einmal wussten wir nur, dass die Kinder von der Straße kamen, Mütter Alkohol-oder Drogenprobleme haben. Später erfuhren wir von den Hintergründen der Kinder: „Misshandlungen und sexuelle Übergriffe“ gehörten zum Alltag der 2-5 jährigen Kinder. Vor allem nach dem Wochenende war es am schlimmsten, die Kinder hatten häufig blaue Flecken und waren verstört. Eine Erfahrung, die mir zu schaffen machte. Ich musste erst einmal lernen, wie man damit umgehen  soll. Klar hatte ich in meiner Ausbildung zur Erzieherin schon viel von solchen Fällen gehört, aber so richtig konfrontiert wurde ich damit noch nie. In den darauf folgenden Wochen haben wir die Bedeutung von richtiger Armut kennengelernt. Oftmals musste ich daran denken worüber Menschen hier in Deutschland jammern. Dort in Südafrika jammert fast keiner, die Menschen sind glücklich, auch wenn sie  in kleinen  Häusern  mit mehreren Familien leben. Wir  hier  in  Deutschland  haben  es aus meiner Sicht sehr viel besser, denn in der Krippe gab es Kinder, die hatten nicht einmal Schuhe in ihrer Schuhgröße, da die Mütter kein Geld dafür haben. Deshalb hatten die Kinder Schwellungen, blaue Flecken und Schmerzen an ihren Füßen.

Darüber hinaus gibt es sehr große Unterschiede zwischen der Erziehung in Europa und in Südafrika.   Ich glaube es  war in der zweiten Arbeitswoche, als wir 16 Kinder in einem Raum zu betreuen  hatten.  Man muss sich vorstellen, dass die Erzieherin normalerweise mit den Kindern alleine ist und die meisten der Kinder traumatisiert sind. Natürlich versuchten wir unser pädagogisches Wissen  anzuwenden, aber ohne Erfolg. Das was in Deutschland mit hoher Wahrscheinlichkeit gelingen würde, konnten wir in Südafrika nicht anwenden. Man  musste hier härter durchgreifen, sonst konnte man die Kinder nicht erreichen. Manche der Kinder haben eine Zukunftschance, aber auch nur dann, wenn sich ihre Mütter an die Regeln der Einrichtung halten. Für sie heißt das dann, keine Drogen, keine Gewaltund kein Alkohol.

Manchen gelingt  das  einhalten  dieser  Regeln  nicht,  die  Folge davon: sie müssen das  Mutter-Kind-Haus verlassen. Das schlimme und  für  mich  bis heute unverständlichere daran ist, dass die Kinder mit ihren Müttern mitgehen müssen, da es in Südafrika kein Jugendamt gibt. Die meisten von ihnen landen dann wieder auf der Straße ohne Essen und ohne Geld, aber mit Gewalt, Alkohol und Drogen.

Trotzdem hat  mir die Arbeit in der  Einrichtung sehr gefallen und mich  in  meinem Berufsleben weitergebracht. Man konnte viele Erfahrungen sammeln und sich im Krippenalltag einbringen.  Besonders erfreut war ich über das  Vertrauen der  Mitarbeiter gegenüber mir und die Freiheiten die sie uns gaben. Hatte man irgendein Problem konnte dieses offen angesprochen werden. Heute bin ich froh und stolz auf mich, diesen Schritt gewagt zu  haben.  Ich denke noch jeden  Tag  mehrmals an die schöne  Zeit in Südafrika und bin  mir sicher, auch wieder dorthin zurückzugehen. Auch wenn es nicht immer einfach war, es gab viel zu tun und es war eine gute, sinnvolle Arbeit. Ich denke, ich konnte den Menschen und  vor allem den Kindern in ihrem Alltag  etwas zur Seite stehen.

Ein großer Dank geht auch an die Organisation First  Step Abroad,  die immer für  mich da war und mir eine gewisse Sicherheit geben konnte. Vor allem wenn man alleine in Kapstadt unterwegs ist, kann diese  Organisation  einem  sehr  viele  Ratschläge  geben.Ich danke der Organisation für die freundschaftliche und offene Begegnung, sowie für die netten Abende in verschiedenen Lokalitäten. Nun bin ich wieder zurück und  habe das letzte Ausbildungsjahr vor  mir. Die leichte Bräune meiner Haut ist nun wieder verblasst und ich bin zurück im Alltag angekommen. Denoch bin ich nicht die gleiche Person oder sagen wir Persönlichkeit, wie vor der Reise. All diese Erfahrungen haben etwas mit mir gemacht – sie haben meinen Blick noch mal in andere  Richtungen gelenkt,  mich dazu gebracht mich intensiv mit meinem und  unserer Lebenswelt auseinanderzusetzen und mein Herz berührt. Ich bin sehr dankbar für diese Zeit und stolz darauf, mich auf dieses Abenteuer eingelassen zu haben.

Erfahrungsbericht Leila

Praktikum Kapstadt

Mein Auslandsaufenthalt in Kapstadt (Leila, 19)

Von September 2012 bis Mai 2013 verbrachte ich meine Zeit in Kapstadt, Südafrika, um als Freiwillige in einem Kinderkrankenhaus zu arbeiten. Das Ganze sollte mich einerseits auf mein geplantes Medizin-Studium vorbereiten und andererseits hatte ich nach der stressigen Prüfungszeit im Abitur einfach das dringende Bedürfnis ein bisschen mehr von der großen weiten Welt zu sehen.
Wieso Afrika? Die meisten denken bei Afrika an Lehmhütten und Kilometer-Fußwege bis zum nächsten Brunnen. Nein, ich musste weder jagen gehen, noch mein Wasser am Brunnen holen. Dort war zwar alles ein bisschen anders, aber im Allgemeinen habe ich in Kapstadt denselben Luxus wie Zuhause genossen - wenn nicht sogar noch mehr! Afrika hat mich aus persönlichen Hintergründen überzeugt, eine nahe Verwandte war dort ihr Leben lang in verschiedenen Kinderheimen stationiert und ich stand immer in sehr engem Kontakt mit ihr. Als Kind habe ich nie wirklich verstanden wie man so lange in einem fremden Land leben kann, jetzt aber ist es für mich eindeutig: Es macht einem selbst Freude, anderen Menschen zu helfen und sie mit Tatkraft zu unterstützen. Ein einfaches Lächeln der Menschen ist dann genug und kein Geld der Welt ist dann mehr so viel Wert wie dieses Lächeln.

Während meiner Arbeit im Kinderkrankenhaus konnte ich selbstlos mit anderen Menschen zusammenarbeiten, allen voran um ihnen zu helfen und andererseits um mich selbst besser zu erfahren und positive Seiten an mir selbst in einem Maß ausbauen zu können, wozu ich in Deutschland nicht die Möglichkeit hatte. Zusammen mit einer anderen Freiwilligen und mit der Unterstützung einer Stationsärztin habe ich ein Spendenprojekt für ein kleines Mädchen gegründet, das in ihrem jungen Leben mehr Leid als Liebe erfahren musste. Wir haben es tatsächlich geschafft, sie aus ihrer aussichtslosen Situation herauszuholen und ihr schönere Zukunftsaussichten ermöglicht. Es hat uns irgendwie selbst überrascht, wie viel wir doch erreichen konnten. Auch ich selbst habe viel von den Kindern im Krankenhaus gelernt, zum Beispiel wie unbeschwert das Leben trotz traurigen Schicksalen und so viel Leid sein kann.

Den gesamten Aufenthalt im schönen Kapstadt hat mir, neben meinen Eltern natürlich, First Step Abroad - Student and Travel Placements ermöglicht. Ich bin ganz zufällig bei der Internetsuche auf diese Agentur gestoßen und meiner ganzen Erfahrung nach konnte mir nichts Besseres passieren. Von Anfang an hatte ich ein gutes Gefühl bei der Sache, die Internetseite ist informativ und übersichtlich, das Angebot ungezwungen. Nach meiner ersten Anfrage per E-Mail schrieb mir Susanne persönlich zurück, ist auf meine Bedürfnisse und Wünsche eingegangen und ich konnte ihr genau erklären wie ich mir meinen Auslandsaufenthalt vorstelle und habe umgehend eine Antwort erhalten inwiefern das Ganze möglich ist. Danach habe ich außerdem bei der vollständigen Organisation bezüglich Visum, Wohnung und so weiter sehr viel Unterstützung von First Step Abroad erhalten, was mir den ganzen Stress parallel zu den Abiturprüfungen wirklich um Einiges erleichtert hat.

Als ich dann endlich in der Mother City Cape Town angekommen bin, wurde ich von Susanne und meiner zukünftigen Mitbewohnerin vom Flughafen abgeholt. Ohne die Agentur wäre ich in meinen ersten Tagen mit Sicherheit verzweifelt. Susanne hat uns in das Leben und die Kultur Kapstadts eingeweiht, wie man sich zu verhalten hat und mich zu meinem ersten Arbeitstag im Kinderkrankenhaus begleitet. Außerdem fanden regelmäßig Treffen an angesagten und wunderschönen Orten in Kapstadt statt, bei denen man sich mit den anderen Freiwilligen der Organisation austauschen konnte und schnell neue Freunde gefunden hat. Wenn es sich gerade angeboten hat, haben wir auch öfter größere Tagesausflüge wie Townshiptouren, Weintastings, eine Bootsfahrt an der Atlantikküste im Sonnenuntergang und vieles mehr unternommen. Und falls zwischen all der Harmonie doch mal Probleme aufgetreten sind, da schließlich zwei vollkommen unterschiedliche Kulturgeister aufeinander trafen, war Susanne sofort zur Stelle.

Wie gesagt, das erste halbe Jahr habe ich in einem Kinderkrankenhaus gearbeitet um meinem Streben nach der Medizin nachzugehen. Jedoch ist Freiwilligenarbeit auch nicht gleich Arbeit, ich hatte somit auch genügend Freizeit. Durch die lockere und ungezwungene Lebensweise hat sich wahnsinnig viel Motivation und Lernbereitschaft aufgestaut und danach konnte ich es eigentlich kaum abwarten mein Studium zu beginnen. Durch das Auslandsjahr konnte ich noch all meinen Bedürfnissen und freizeitlichen Wünschen nachgehen, Kraft tanken und auch wenn das jetzt vielleicht lächerlich klingt: mich selbst finden. Keiner, der einen Auslandsaufenthalt absolviert hat, kann mir nicht erzählen, dass er sich dabei nicht selbst neu entdeckt und gefunden hat.

Ab März habe ich dann selbst als Praktikantin bei First Step Abroad gearbeitet und konnte aktiv mithelfen noch vielen weiteren Abiturienten, Studenten oder ähnlichen eine solche Auslandserfahrung zu ermöglichen. Es war total interessant zu sehen, was und vor allem wie viel Arbeit wirklich hinter dem Business steckt. Außerdem habe ich wahnsinnig viel über die Tourismusindustrie und die Struktur der sozialen Projekte in Südafrika gelernt und es war total spannend zwischen meinem Heimatland Deutschland und meiner "neuen Heimat" Kontakte herzustellen und zu vermitteln.

Kapstadt hat mich mit seiner Vielfältigkeit absolut in seinen Bann gezogen und einen Platz in meinem Herzen eingenommen. Selbst nach meinen 9 Monaten kann ich noch nicht sagen, dass ich alles gesehen habe. Kapstadt ist majestätisch, zugleich bescheiden, liefert eine atemberaubende Natur und dazu gleichzeitig ein dynamisches Großstadtleben. Ich habe so viele faszinierende Menschen getroffen, wundervolle neue Freunde gefunden und Dinge erlebt, zu denen ich in Deutschland wohl nie die Möglichkeit gehabt hätte. So, nach meiner ganzen Euphorie  heißt das aber nicht, dass ich nicht hin und wieder an Heimweh gelitten habe, aber das gehört schließlich dazu.

An dieser Stelle richtet sich mein Dank vor allem an Susanne für diese einzigartige und unvergessliche Zeit und dass sie einen beträchtlichen Beitrag dazu geleistet hat mir meine Träume zu verwirklichen :-)

Erfahrungsbericht Marcel

Bevor ich anfange zu beschreiben, wie ich mein Praktikum in Südafrika  erlebt  habe,  möchte  ich  noch  kurz  auf  meine Entscheidungsfindung eingehen. Mein Wunsch bzw. Ziel war es  in  einem  englischsprachigen  Land  zu  arbeiten.  Die  USA kamen für mich aufgrund von beschwerlichen Formalien und den  hohen  Lebenskosten  von  Anfang  an  nicht  in  Frage, Großbritannien stand auch nie zur Diskussion. Blieben noch die „coolen“ Australien und Neuseeland, ja, und Südafrika. Darauf bin ich seltsamerweise erst recht spät im Verlaufder Planung  gestoßen. Allerdings  war  ich  schon  nach  kurzer  Zeit  begeistert  von  dieser  Idee.  In Kapstadt vereint sich im Prinzip alles wonach man sich sehnt: Eine tolle Stadt, wunderschöne Natur, eine besondere Kultur und interessante Menschen bildeneine einmalige Erfahrung.Also gut, das Ziel war gefunden und nun ging es an die Planung. Klang einfacher als gedacht, denn  schon  nach  kurzer  Zeit  war  zu  sehen,  dass  es  ohne  professionelle  Hilfe  kaum  möglich sein  wird,  ein  Praktikum  zu  organisieren.  Dem  Problem  arbeitet  man  entgegen,  indem  man mehrere  der  unzähligen  Organisationen  mit  seinen  Wünschen  und  Vorstellungen  anschreibt und  auf  möglichst  positives  Feedback  hofft.  Schnell  stellte  sich  heraus,  dass Susanne  von First Step Abroad verstand, wie man jungen Leuten bei der Vermittlung  eines  Praktikums  in  Kapstadt  hilft.  Nicht  nur waren  die  Praktikumsangebote  sehr  spannend,  auch  die Betreuung  war  vorbildlich.  Ich  hatte  von  Beginn  an  das Gefühl,    dass    sich    da    wirklich    jemand    für    meine Vorstellungen und Pläne  interessiert. Selbst meine Unentschlossenheit welche Praktikumsrichtung ich einschlagen möchte (studiumsspezifisch oder gar was völlig anderes) hat die Organisation nicht aus der Bahn geworfenund so dauerte es auch nicht lang und ich hatte ein Praktikum was meinen Wünschen entsprach.

Nun zum Praktikum selbst: Es handelte sich um ein 12-wöchiges Praktikum auf einem Weingut in Stellenbosch (direkt außerhalb Kapstadts). Stellenbosch an sich ist definitiv eine Reise  wert.  Die Stadt  liegt  traumhaft  schön  am  Fuße der „Stellenbosch Mountains“ undist gespickt von Weingütern die  alle  sehr  guten  Wein  produzieren.  Beim  Praktikum wurde ich vom    ersten  Tag an sehr fürsorglich aufgenommen  und  die  gesamte  Zeit  hat  sich  als  tolle Erfahrung  herausgestellt.  Angefangen  bei  der doch  sehr unterschiedlichen Art der Arbeit, über spezielle Abläufe bis hin zu eigenverantwortlichem Arbeiten. Ich habe mich dort ständig wohlgefühlt und hatte auch das Gefühl, dass ich ein Teil des Ganzen war.

Was  aber  noch  viel  interessanter  war,  war  das  Leben  in  Kapstadt  selbst.  Es  gab  einfach ständig  etwas  zu  unternehmen  und  so  blieb  keine  freie  Minute  ungenutzt  entweder  die schönen  Strände  in  Kapstadt,  die  Museen,  das  Umland  oder  das  Nachtleben  zu  erkunden. Entweder  habe  ich  mich  locker  organisierten  Treffen  von  First  Step  Abroad  angeschlossen (beispielsweise  eine  Weintour)  und  viele  neue  Leute  kennengelernt  oder  aber  auf  eigene Faust Land und Leute erkundet. Dadurch, dass ich in einer Gastfamilie  wohnen  durfte,  hat  mich  der  Umgang  mit  den Einheimischen  besonders  interessiert.  Die  problematische soziale und gesellschaftliche Lage war häufig Grundlage für intensive  und  reichhaltige  Gespräche,  die  mein  Interesse für  das  Land  noch  weiter  hat  wachsen  lassen.  Durchdie weite Verbreitung von Englisch ist es auch sehr einfach mit den  Menschen  in  Kontakt  zu  kommen  und  mir  gegenüber waren   die   Menschen   auch   durchweg   freundlich   und aufgeschlossen.   Der   intensive,   interkulturelle   Kontakt entstand natürlich auch durch die Arbeit wo ich der einzige Ausländer war und somit viel über die  Menschen  erfahren  konnte,  aber  andererseits  auch  häufig  nach  meinem  Leben  zuhause gefragt wurde.Zweifelsohne  war  dies  eine  tolle  Erfahrung  und  ich  kann  jedem,  der  vorhat  im  Ausland  ein Praktikum zu absolvieren, Kapstadt sehr empfehlen. Die Stadt hat mich von der ersten Minute an in ihren Bann gezogen und mittlerweile ist mir klar, dass ich noch häufig wieder kommen werde.

Erfahrungsbericht Jasmin

Praktikum Kapstadt

4 Monate in ‚amazing Cape Town‘ – eine unvergessliche Zeit

Für mich war Afrika schon immer ein Traum. Letztes Jahr ergab sich nun die Möglichkeit innerhalb des Praxissemesters diesen Traum zu verwirklichen. Mit zwei Studien-Freundinnen,  beschlossen wir unser Praxissemester in Kapstadt zu absolvieren. Durch die berühmten „Connections“ kamen wir auf ‚First Step Abroad‘. Dort nahmen wir Kontakt mit Susanne auf. Sie schickte uns gleich wichtige Informationen und vermittelte uns an Praxiseinrichtungen, welches eine enorme Erleichterung für uns darstellte. Ich fühlte mich bei der Agentur von Anfang an wohl und gut aufgehoben. Es war für mich wichtig zu wissen, dass ich jemanden vor Ort habe, der mir bei möglichen Problemen zur Seite steht.

Zu Beginn der Planung des Auslandaufenthaltes stellte der Visumsantrag das größte Problem dar. Für Studentinnen und Studenten gestaltet es sich ziemlich schwierig, ein Visum als Freiwillige, das sogenannte ‚Volunteer Visa’ zu erhalten. Mitte September sollte es losgehen. Doch einen Tag vor dem Flug hatten wir noch immer kein Visum. Dies war deshalb so problematisch, da wir den Reisepass bei der Südafrikanischen Botschaft in München mit abgeben mussten. Daher blieb uns nichts anderes übrig als dorthin zu fahren und den  Reisepass persönlich abzuholen. Wir bekamen eine Ablehnung für das Visum, aber wir konnten nun doch mit dem Touristenvisum einreisen, welches eine 90 Tage – Gültigkeit hat.

Nach dem Stress mit dem Visum, war die Vorfreude trotzdem riesig. Für mich war es der erste längere Auslandsaufenthalt und dann auch noch auf einem anderen Kontinent, also aufgeregt war ich auf jeden Fall.

Am Flughafen angekommen, wurden wir vom Eigentümer der Studentenunterkunft empfangen und direkt nach Observatory, einem Stadtteil von Kapstadt gefahren. Das Haus indem wir wohnten, teilten wir mit 10 anderen Personen ‚from all over the world‘J. Am Nachmittag trafen wir uns mit Susanne. Sie gab uns noch einige hilfreiche Tipps und machte uns auch darauf aufmerksam, worauf  man hier in Kapstadt zu achten hat.

Anfangs war alles noch ein bisschen ungewohnt, aber nach zwei Tagen Sightseeingtour mit dem Bus ‚hop on hop off‘ haben wir schon einmal einen Vorgeschmack bekommen können, was Kapstadt so alles bietet. Schon in den ersten Tagen habe ich mich in die Stadt verliebt. Man hat einfach alles – Berge, Meer, Strand und Menschen, die sehr offen und herzlich sind.

Ein paar Tage später hatten Jana und ich auch schon unseren ersten Praktikumstag an einer Schule für Straßenkinder. Es stellte sich dann aber heraus, dass die Kinder bzw. Jugendlichen im Alter zwischen 13 und 18 Jahren alt waren. Dieser Altersbereich entsprach nicht unserem Studiengang. Daher mussten wir die Einrichtung wechseln. Zum Glück konnte uns Susanne dabei weiterhelfen. Schnell hatten wir dank ihrer Hilfe eine Praktikumsstelle bei einer Preschool im Stadtteil Tamboerskloof.

Dort wurden wir von den Teachern und Kindern herzlichst empfangen. Wir fühlten uns sehr wohl und die Kinder wuchsen uns mehr und mehr ans Herz. Insgesamt wurde die Preschool nur von 12 Kindern besucht. Dies ermöglichte uns eine intensivere Beziehung und Betreuung zu den Kindern. Auffällig in diesem Stadtteil ist, dass viele von Nannys betreut werden und somit keine Kindertageseinrichtung besuchen. Von den Teachern bekamen wir große Unterstützung bezüglich des Forschungsprojekts, welches wir in unserem Praxissemester als Aufgabenstellung hatten. Wir waren über den Wechsel sehr dankbar und hatten eine tolle Zeit bei der Preschool. Wir fuhren jeden Tag mit dem Zug zum Civic Center und von dort aus mit dem ‚myCity Bus‘ weiter in Richtung Tafelberg.

Viele Leute sagen, man solle den Zug eher meiden, wir haben jedoch nie negative Erfahrungen gemacht. Teilweise sind wir auch mit den Minibussen in die Stadt gefahren, was auch jedes Mal ein echtes Erlebnis war J Wenn man denkt, es passt keiner mehr ins Auto, dann hat man sich in Südafrika getäuscht. Überladene Minibusse gibt es in Südafrika wie Sand am Meer ;) Abends haben wir allerdings immer ein ‚normales‘ Taxi genommen. Die Fahrten mit den Taxis sind im Gegensatz zu Deutschland kostengünstiger und wenn man dann noch in einer Gruppe unterwegs ist – perfekt!

Nicht nur die Taxis sind günstig in Südafrika, sondern auch Restaurants. Sehr oft haben wir Gebrauch davon gemacht. Das Kochen stellte für uns daher eher eine Nebensache dar.

Selbstverständlich blieb am Wochenende viel Zeit die Stadt, das Leben, die Kultur und die Leute näher kennenzulernen. In den ersten Wochen standen natürlich die Touri- Attraktionen auf dem Programm: Tafelberg, V&A Waterfront, Bloubergbeach, Camps Bay, Hout Bay, Kirstenbosch, Longstreet und dabei auch das Nachtleben.

Kapstadt hat so viel zu bieten, manchmal ist es echt schwierig, sich zu entscheiden

Unzählige Male sahen wir uns Sonnenuntergänge an. Am besten bietet sich dazu der Signal Hill an. Dort lässt sich bei einem Picknick der Sonnenuntergang sehr schön anschauen J Das absolute Highlight ist aber der Lion’s Head. Von dort aus liegt einem Cape Town zu Füßen.

Es gab auch regelmäßige Treffen von First Step Abroad. Wir trafen uns meistens in Restaurants und konnten uns so mit anderen Freiwilligen über Erfahrungen austauschen und Erlebnisse teilen. Außerdem machten wir als Gruppe eine Weintour, welche auch ein Highlight war.

Schon in den ersten vier Wochen beantragten wir bei Home Affairs die Verlängerung. Es ist wichtig, dass dieser Antrag in den ersten vier Wochen gestellt wird, ansonsten wird der Antrag nicht angenommen. Wir bekamen dann auch ein paar Wochen später die Zusage J Nun konnten wir glücklicherweise noch einen weiteren Monat Südafrika genießen.

Dies nutzte ich aus und machte mich noch für 4 Wochen auf die Reise, das Land, die Leute und die Kultur näher kennenzulernen. Mit dem Reiseveranstalter ‚Nomad‘ ging es von Kapstadt die Garden Route entlang, bis hin zu Lesotho, Swaziland, dem Krüger Nationalpark und die Tour endete dann in Johannesburg. Von dort aus nahm ich den Baz Bus, den ich übrigens nur empfehlen kann J wieder in Richtung Kapstadt und legte noch einige Stopps ein, beispielsweise in Coffee Bay, Port Elizabeth, Wilderness, und Mosselbay. Der ‚Baz Bus‘ ist eine hop on hop off – Möglichkeit, von Hostel zu Hostel zu reisen und an bestimmten Orten Halt zu machen. Die Route verläuft zwischen Johannesburg und Kapstadt. Es ist eine tolle Möglichkeit, sich die verschiedenen Orte anzuschauen und das tolle daran ist, dass man von Haustüre zu Haustüre gefahren wird. Auf meiner 4-wöchigen Reise hatte ich sehr viele tolle und unvergessliche Momente und Erlebnisse, die mir wohl niemand mehr nehmen kann. Wir besuchten ein Weingut, die Cango Caves (Tropfsteinhöhle), Straußenfarm, Addo Elephant Park, verschiedene Game Reserves etc. Mein absolutes Highligt war die Elephant Sancutary in Plettenberg Bay. Dort hatte ich die Möglichkeit einen ‚Elephant Walk‘ zu machen. Dies wird mir immer in Erinnerung bleiben.

Nun bin ich schon fast wieder zwei Monate in Deutschland und ich vermisse die Zeit in Kapstadt/Südafrika. Aber ich kann immer wieder von den Erfahrungen und Erlebnissen, die ich in diesem wunderschönen Land gemacht hab, zehren. Sehr gerne denke ich an die Zeit zurück. Es haben sich Freundschaften entwickelt und ich selbst habe mich weiterentwickelt. Ich konnte letztendlich sehr viel für mich mitnehmen und würde es auch jedem empfehlen, diesen Schritt zu wagen. Ihr werdet es nicht bereuen!

Eines ist sicher: Ich war nicht das letzte Mal in Kapstadt

  • Team Susanne

    Seit 2010 plaztieren wir erfolgreich und individuell Schulabgänger, Studenten, Berufseinsteiger, Berufstätige sowie Rentner in verschiedenen Freiwilligenprojekten, Unternehmen und einer der Top Sprachschulen in Kapstadt.
    Das Planen und Organisieren der Auslandsaufenthalte für unsere Teilnehmer und ihnen einen erfolgreichen und reibungslosen Start in einem neuen kulturellen Umfeld zu ermöglichen, ist für mich eine sehr bereichernde Aufgabe.

  • Team Oliver

    Kapstadt erfüllt mich mit seiner Vielfalt - habt teil an Natur, tollem Essen, Sport, Kultur und Spaß an seinen offenherzigen Menschen - ein Ort voller Energie lässt Dich zuhause fühlen

  • Team Theressa

    Freundliche Gesichter, aufgeschlossene Menschen, eine schöne Umgebung, fantastisches Wetter, gutes Essen und gute Stimmung. Wenn man in weniger als fünf Sekunden so viel Positives über eine Stadt sagen kann, dann ist das Kapstadt, meine Heimat.

    ...

Demo

Demo

Demo

Unser Service

  • Praktikum in Kapstadt


    Du hast bereits konkrete Vorstellungen zu Deinem Auslandsaufenthalt oder Du weisst bisher nur eins – Du möchtest gerne ins Ausland!
    Da bist Du bei uns an der richtigen Adresse.

  • Aufenthalt in Südafrika


    Wir bieten Dir einen individuellen Beratungs- und Vermittlungsservice für Freiwilligenprojekte, Praktika und Sprachkurse in Kapstadt an. Zudem sind wir Dir gerne bei Deinen Reiseplanung nach und innerhalb von Südafrika behilflich.

    ...
  • Default
  • Title
  • Date
  • Random
  • Erfahrungsbericht Marcel

    Bevor ich anfange zu beschreiben, wie ich mein Praktikum in Südafrika erlebt habe, möchte ich noch kurz auf meine Entscheidungsfindung

    Read More
  • Erfahrungsbericht Lisa

    Freiwilligenarbeit in Südafrika, eine Erfahrung die für immer bleibt Das Leben und Arbeiten in Kapstadt: Nachdem ich nun seit einigen

    Read More
  • Erfahrungsbericht Olivia

    Zwei Monate Kapstadt: Eine unvergessliche Zeit mit Fernwehgarantie! (Olivia, 22) Gegen Ende meines BWL-Studiums hatte ich den Wunsch, ein Auslandspraktikum

    Read More
  • Erfahrungsbericht Constanze

    Freiwilligenarbeit in Kapstadt (Constanze, 33) Einfach mal raus An einem wunderschönen Tag Mitte März 2011 begann meine kleine Auszeit in

    Read More
  • Erfahrungsbericht Jasmin

    4 Monate in ‚amazing Cape Town‘ – eine unvergessliche Zeit Für mich war Afrika schon immer ein Traum. Letztes Jahr ergab

    Read More
  • Erfahrungsbericht Leila

    Mein Auslandsaufenthalt in Kapstadt (Leila, 19) Von September 2012 bis Mai 2013 verbrachte ich meine Zeit in Kapstadt, Südafrika, um

    Read More

Du hast Fragen zu unseren Serviceleistungen? Dann kontaktiere uns einfach!

Kontakt